Kreisjägerschaft Düren e.V. - Ausbildung
Kreisjägerschaft Düren e.V. - Ausbildung

Alle Informationen zum Kurs

Allgemeine Erläuterungen zum Kurs

 

Frist zur Anmeldung und Zahlung der Kursgebühren von ca. 993 € ohne Lernmittel bis 05.10.2017. (Details zu den Kursgebühren werden eingehend auf einem jährlichen Info-Abend erläutert):

 

 

Kursbeginn: Einführungsabend ist am Donnerstag 5. Oktober 2017 um 18:00 Uhr

 

Nachmeldungen sind jederzeit möglich bei der Geschäftsstelle der KJS Düren.

 

Ca. 2 Wochen später erfolgt die Auslieferung des Lehrmaterials zum Selbststudium, damit die Grundkenntnisse erworben werden.

 

Anmeldungen ab sofort möglich in der Geschäftsstelle der KJS Düren

Kursbeginn ist am Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 18:00 Uhr im Schulungsraum der Burg Bubenheim

 

Wo findet der Unterricht statt?

Montags, dienstags und donnerstags im Schulungsraum der KJS in der Burg Bubenheim.

Das Schießen findet samstags und mittwochs (freiwillig) auf dem Schießstand Stolberg Hammerwald statt. - Waffen werden gestellt.

 

Zu welchen Zeiten findet der Unterricht statt?

Montags, dienstags und donnerstags von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr.

Das Schießen an Samstagen von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr

und mittwochs (freiwillig)  von 14.00 bis  17.00 Uhr.

 

An Samstagen findet kein Unterricht statt!!!

 

Eine Verschiebung oder Verkürzung der Pausen kann abgesprochen werden.

Selbstverpflegung, Kaffeemaschine im Unterrichtsraum vorhanden.

Die Zeiten für Ansitze und Reviergänge werden abgesprochen, da die Jahreszeit und die Witterung berücksichtigt werden müssen.

 

Welche Fächer werden wo unterrichtet?

In der Burg Bubenheim die Fächer: Jagdbetriebslehre, Wildprethygiene, Waldbau, Naturschutz, Reviergänge, Wildäsungsflächen, Wildzerwirken, Trophäenbearbeitung Jagdhundewesen, Jagdwaffenkunde, Landbau, Rechtskunde, Wildtierkunde, Waldbau, Naturschutz, Wildkrankheiten,

                                                                     

Weitere Veranstaltungen:

Jagden: In der Regel besteht die Möglichkeit an einer Ansitzdrückjagd  als Treiber  teilzunehmen. Termin wird bekanntgegeben.

Weitere Jagdtermine ergeben sich.

Hundeausbildung: Herr Fleischhauer führt dies nach Absprache im Feld vor.

Krähenjagd: Nach Absprache mit Herrn Weingarten.

Biologische Station Düren: Bei Interesse Besuch dieser Station mit anschließender Wanderung durch die  Drover Heide oder durch die Buntsandsteinfelsen bei Nideggen.

Wanderungen: Bei Bedarf wandern wir durch das Perlbachtal und die Narzissenwiesen.

Änderungen im Lehrplan ergeben sich in der Regel im Laufe des Lehrganges. Sie werden untereinander mit der größtmöglichen Rücksichtnahme abgestimmt.

Kursgebühr: Diese beinhaltet die Versicherung des Schießens bis zum offiziellen Kurs Ende und den Mitgliedsbeitrag für die Kreisjägerschaft Düren.                                  

Unterlagen:

2 Monate vor der schriftlichen Prüfung (Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben müssen der Unteren Jagdbehörde  „Antrag auf Zulassung zur Prüfung“ „Amtliches Führungszeugnis“ „Nachweis der Einzahlung der Gebühr“  vorgelegt werden.     

Bitte der Ausbilder:

Das Ausbilderteam ist bestrebt, alle Kursteilnehmer erfolgreich durch die Jägerprüfung zu bringen. Dafür ist die Teilnahme am Unterricht unbedingt erforderlich.

Planen Sie deshalb während der Ausbildung keinen längeren Urlaub, um dieses Ziel nicht zu gefährden.

 

Der Lehrgang wird ausgerichtet von:

Kreisjägerschaft Düren e.V. im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Landesvereinigung der Jäger im Deutschen Jagdschutz-Verband

Geschäftsstelle: Frau Gaby Drygall, Moritz-Beyer Str.41 in 52382 Niederzier

Tel.02428-803485, Fax 02428-6631

e-mail: kjs-dueren@ljv-nrw.org

 

Die Dozenten und  ihre Fächer:

Herr Günter Rosenland

Waldbau, Naturschutz, Reviergänge, Ansitze

Dr. jur. Wolfgang Beyer, Rechtsanwalt

Rechstkunde

Herr Ignaz Fleischhauer

Jagdhundewesen

Herr Klaus Schmitz-Peiffer

Landbau

Herr Werner Wergen

Jagdbetriebslehre,  Fallenjagd, Reviergänge,

Herr Günter Weingarten

Jagdwaffenkunde

Herr Willi Krallmann

Leiter Ausbildung

Waffenhandhabung , Betreuung  Büchse und

Revolver auf dem Schießstand

Herr Ignaz Fleischhauer

Betreuung Flintenschießen

Herr Werner Wergen

Wiltierkunde

Frau Dr. Angela Unger

Wildkrankheiten

Herr Markus Blatzheim

Wildprethygiene und was dazu gehört

Die Adressen der der Teilnehmer befinden sich auf der Teilnehmerliste!  

(nur intern)                                                                                           

Der Lehrgang beinhaltet:

Schulung zur kundigen Person gemäß EU-Lebensmittelhygienegesetz.

Ausbildung zur kundigen Person nach Landeshundeverordnung.

Nachweis über Kenntnisse im Naturschutz.

Nachweis über den Umgang mit Kurzwaffen (Prüfungsvoraussetzung)  

Versicherung:

Während des Lehrganges sind Sie Mitglied im Landesjagdverband und versichert.

Sie erhalten die Verbandszeitschrift „ Rheinisch-westfälischer Jäger“ und eine Versicherungspolice.

Unterrichtsmaterial:

Wird vor Beginn des Lehrganges zentral beschafft und während des Lehrganges von den

Dozenten verteilt. Waffen werden im Unterricht und zum Schießen zur Verfügung gestellt.

 

Lehrinhalte:

Rechtskunde:

Dozent  Herr  Dr. Wolfgang Beyer

Bundes-, Landesjagdrecht, Waffenrecht,   

Tierschutzrecht, Forstrecht, Naturschutzrecht,  div.  Verordnungen etc.

Wildtierkunde:

Dozent  Herr Werner Wergen

Haarwild, Federwild

Jagdbetriebslehre:

Dozent Herr Werner Wergen

Jagdbetrieb, div. Arten der Jagdausübung, Ansitze, Reviergänge, Wildäsungsflächen

Jagdwaffenkunde:

Dozent Herr Günter Weingarten

Langwaffen, Kurzwaffen, Munition, Jagdoptik,

Sicherheit Handhabung

Waffenhandhabung

Dozent  Herr Willi Krallmann

Vorbereitung und Begleitung auf den Schießstand

Schießausbildung:

Dozent  Herr Willi  Krallmann

Kugelschießen auf die Rehbockscheibe

Dozent  Herr Ignaz Fleischhauer

Tontaubenschießen

Herr  Nürenberg KSJ Aachen

Schießen auf den laufenden Keiler, Kurzwaffenschießen

Jagdhundewesen:

Dozent  Herr Ignaz Fleischhauer

Jagdhunderassen, Arten, Hundehaltung, Arbeit mit dem Hund, Prüfungen der Jagdhunde

Landbau und Wildschaden im Feld:

Dozent  Herr Klaus Schmitz-Peiffer

Grundzüge des Landbaues, Acker-  und Feldfrüchte

Bodenkunde, Wildschaden, Grünland, Maschinen.

Waldbau:

Dozent Herr Günter Rosenland

Grundzüge des Waldbaues (Aufbau, Pflege und Erziehung von Waldbeständen)     

Wirtschaftswald, Naturwald, Bäume, Sträucher, der Mensch im Wald, Ansitze

Natur und Umweltschutz:

Dozent Herr Günter Rosenland

Hecken, Feuchtgebiete, Totholz, Gewässer, Waldränder, Rote Liste Artenschutz, Fledermäuse etc., Biotope für  sensible Jäger und die es werden wollen,

Schwarzspechte, Schluckspechte, Ziegenmelker u.v.m.

Wildkrankheiten:

Dozentin  Frau  Dr.  Angela Unger

Tollwut, Schweinepest, Vogelgrippe  u. v. m.

Wildprethygiene

Dozent Herr  Markus Blatzheim

Aufbrechen, Wildpretverwertung und Versorgung

 

Lehrgangskosten:

Die reinen Lehrgangskosten betragen 893,00€ ohne Lehrmaterial und 993,00€ mit Lehrmaterial. Für Fotokopien und Broschüren fallen nochmals ca. 60,00€ an.                                                                                         

Fremdkosten:

Prüfungsgebühr -  250,00€

Kosten für Munition, Tontauben und Standgebühr auf dem Schießstand je nach Können - ca. 50,00€ pro Schießen.

Unterlagen:                                                                                

2 Monate vor der schriftlichen Prüfung (Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben) muss der Unteren Jagdbehörde

„Antrag auf Zulassung zur Prüfung“                                           

„Amtliches Führungszeugnis“  besorgt die Kreisverwaltung              

„Nachweis der Einzahlung der Gebühr"                                     

„Nachweis über den Umgang mit der Kurzwaffe“                    

„Nachweis als kundige Person gem. EU-Lebensmittelhygienegesetz“ vorgelegt werden                        

Allgemein

Zur Vorbereitung auf die Prüfung, die nicht zu Unrecht oft als das "Grüne Abitur"  bezeichnet wird, bietet die Kreisjägerschaft Düren Kompakt-Vorbereitungslehrgänge im Waldjugendheim in Hürtgenwald an. In den ca. 4 Monate dauernden Kompaktlehrgängen werden alle Prüfungsgebiete von langjährig erfahrenen Dozenten ausführlich behandelt. Ausbildungsleiter ist Herr Willi Krallmann aus Niederzier.

 

Wie kommt man zum Jagdschein?

Vom Jäger wird verlangt, dass er in allen Bereichen des jagdlichen Handwerks gründliche Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt. Bevor er die Jagd ausüben darf, hat er sich der staatlichen Jägerprüfung vor der Prüfungskommission der Unteren Jagdbehörde zu unterziehen. Die Ausübung der Jagd ist in der Bundesrepublik Deutschland an die Erteilung eines Jagdscheines gebunden.

Die Jagdausübung erstreckt sich auf das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild und ist an ein bestimmtes Gebiet gebunden. Die erste Erteilung eines Jagdscheines ist davon abhängig, dass der Bewerber eine Jägerprüfung (in Deutschland) bestanden hat, die aus einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung besteht. Der Jagdschein wird von der für den Wohnsitz des Bewerbers zuständigen Behörde entweder als Jahresjagdschein für ein oder für drei Jagdjahre oder als Tagesjagdschein für vierzehn aufeinander folgende Tage erteilt und gilt im gesamten Bundesgebiet.

Personen, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht achtzehn Jahre alt sind, darf nur ein Jugendjagdschein erteilt werden. Der Jugendjagdschein berechtigt nur zur Ausübung der Jagd in Begleitung des Erziehungsberechtigten oder einer von dem Erziehungsberechtigten schriftlich beauftragten Aufsichtsperson; die Begleitperson muss jagdlich erfahren sein. Der Jugendjagdschein wird frühestens mit Vollendung des 16. Lebensjahres ausgehändigt, mit Vollendung des 18. Lebensjahres kann der Jugendjagdschein auf einen "normalen" Jahres-Jagdschein umgeschrieben werden.

 

Das Jagdrecht in Deutschland.

Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Es unterliegt den Beschränkungen des Bundesjagdgesetzes und der in diesem Rahmen ergangenen landesrechtlichen Vorschriften und darf nur in so genannten Jagdbezirken ausgeübt werden. Es wird zwischen Eigenjagdbezirken und gemeinschaftlichen Jagdbezirken unterschieden.

Zehn Gebote für die Jägerprüfung (Grünes Abitur)

 

Die Schießprüfung

1.  Vor der Prüfung nur auf die Disziplinen trainieren, die auch geprüft werden. Denn gerade damit erreicht man die nötige Routine, um am Prüfungstag trotz der sehr hohen Nervosität eine möglichst ruhige Hand zu haben. Insbesondere beim Schießen gilt: Routine ist alles !

2.  Die Prüfer sind auch nur Menschen; und sie wollen einem bestimmt nichts Böses tun. Deswegen sollte man im Umgang mit ihnen immer freundlich und ruhig sein. Dies gilt natürlich nicht nur für die Schießprüfung.

 

Die schriftliche Prüfung

3.  Auch bei der schriftlichen Prüfung gilt: Routine ist alles ! Man sollte die schriftliche Prüfung mindestens 20 bis 30 Mal zu Hause durchspielen. Je nach Bundesland muss entweder im Aufsatzstil auf die gestellten Fragen geantwortet werden oder im Multiple-Choice-Verfahren eine von mehreren Antworten auf die Frage markiert werden. Bei beiden ist es sehr wichtig, die Frage sehr genau zu lesen. Es kommt, das hat die Vergangenheit gezeigt, leider oft vor, dass der Prüfling die Frage falsch liest oder falsch interpretiert und deswegen nicht die passende Antwort darauf gibt, weil er den Sinn nicht oder falsch verstanden hat.

4. Beim Multiple-Choice-Verfahren muss man ebenfalls die vorgegebenen Antworten sehr genau durchlesen, da der Unterschied zwischen den möglichen Antworten oft sehr minimal ist !

5.  Antworten auf die gestellten Fragen sollten kurz und knapp sein, dabei aber natürlich alles Gefragte beantworten. Mehrseitige Antworten auf eine einfache Frage sind bei der Korrektur für jeden Prüfer ein Graus !

6.  Man sollte immer so auf eine Frage antworten (sowohl in der schriftlichen wie auch in der mündlichen Prüfung), als ob der Prüfer noch nie etwas von der Materie gehört hätte. Viele machen den Fehler, manches als beim Prüfer vorhandenes Wissen vorauszusetzen und lassen damit Lücken in ihrer Antwort. Das aber kostet Punkte. Also immer alles genau beantworten.

Die praktisch-mündliche Prüfung

7.  Gerade in der mündlichen Prüfung kommt es auf den direkten Kontakt mit dem Prüfer an, und der äußere Eindruck zählt neben dem Wissen bekanntlich immer mit ! Deshalb sollte der Prüfungskandidat freundlich, korrekt und bestimmt auftreten und den Prüfer möglichst anschauen. Augenkontakt schafft Sympathie.

8.  Auch bei der mündlichen Prüfung gilt: Auf eine gestellte Frage sollte eine kurze und prägnante Antwort kommen. Es ist wesentlich besser, erst kurz über die Antwort nachzudenken, diese dann in Gedanken zu formulieren und danach erst zu sprechen. Sonst verhaspelt man sich womöglich und wird dadurch nur noch nervöser. Weiß man einmal wirklich keine Antwort auf die Fragestellung, dann sagt man dies dem Prüfer besser, als ihm etwas vorzugaukeln. Erfahrene Prüfer fallen sowieso nicht darauf herein und ärgern sich dann über den Täuschungsversuch.

9.  An allen Prüfungstagen, sei es die Schieß-, die schriftliche oder die praktisch mündliche Prüfung, sollte man genügend Zeit einplanen. Nichts ist schlimmer, als wenn man ausgerechnet morgens erst verschläft, dann im Stau steht, es zwar gerade noch so zur Prüfung schafft, aber dann bemerkt, dass man die Stifte zum Schreiben vergessen hat.

10.  Und wenn die anderen einen vor der Prüfung und in den Pausen mit ihrem Rumgejammer nur noch nervös machen, verzieht man sich besser in eine Ecke und versucht, sich zu konzentrieren.

 

Ablauf der Prüfung in NRW:

Schriftliche Prüfung als Multiple choice Test mit je 25 Fragen aus allen 4 Sachgebieten.

 

Schießprüfung:

1. Büchsenschießen

Beim Büchsenschießen sind fünf Schüsse sitzend aufgelegt aus einer Entfernung zwischen 90 und 110 m auf die Rehbockscheibe Nr.1 des DJV abzugeben.

 

Des Weiteren sind fünf Schüsse stehend freihändig aus einer Entfernung zwischen 48 und 62 m auf die flüchtige Überläuferscheibe Nr. 5 oder Nr. 6 des DJV abzugeben.

2. Flintenschießen

Beim Flintenschießen sind nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss zehn bewegliche Ziele (Wurftauben oder Kipphase) aus jagdlicher Gewehrhaltung zu beschießen. Doppelschüsse sind zugelassen.

Die Schießprüfung ist bestanden, wenn auf die Rehbockscheibe mindestens vierzig Ringe, auf die flüchtige Überläuferscheibe mindestens zwei Treffer in den Ringen erziehlt und beim Flintenschiessen drei Wurftauben oder fünf Kipphasen getroffen worden sind.

Eine Wiederholung am gleichen Tage ist möglich.

Mündlich praktische Prüfung in allen Sachgebieten

 

Bei nicht Bestehen der mündlichen und der Schießprüfung gibt es nach ca. einem Vierteljahr die Möglichkeit der Wiederholung. Eine Betreuung durch die Dozenten findet auf Wunsch statt. Bei Nichtbestehen der schriftlichen Prüfung kann der Lehrgang zum halben Preis wiederholt werden.

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© Heinz Stüttgen